Warum Gefühle zu unterdrücken Dich krank und unglücklich machen kann

Wenn Du anfängst Deine Gefühle zu unterdrücken, fängst Du an die Verbindung zu Dir zu verlieren. Irgendwann ist da nur noch Leere. Wir können Gefühle nicht selektiv unterdrücken. Wir können nicht Wut, Angst, Ohnmacht, Trauer oder Wertlosigkeit unterdrücken und Liebe und Freude zulassen. Das funktioniert nicht.

 

Du kannst Dir vorstellen, Du bist ein Haus. In diesem Haus gibt es einen dunklen Keller. Alles was Du nicht fühlen willst, steckst Du in diesen dunklen Keller und verschließt die Tür.

Das gibt Dir das Gefühl die Kontrolle zu haben.

In Wirklichkeit kontrolliert dieser Kellerinhalt aber Dein gesamtes Leben und klopft die ganze Zeit von innen an Deine Kellertür.

Spürst Du das?

Dein Nervensystem ist unter Dauerstress, wenn Du Deine Gefühle unterdrückst

Wenn Du Gefühle unterdrückst, bist Du konstant im Kampf- oder Fluchtmodus, d.h. der sympathische Nervenstrang des autonomen Nervensystems ist ständig aktiviert. 

Wenn Dein System beschließt, dass Kampf oder Flucht zur Bewältigung der Situation nicht mehr ausreicht, wird unbewusst der hintere Ast des Parasympathikus aktiviert. Du gehst in eine Art Totstellmodus. Du ziehst Dich sozial zurück, bist in Dich gekehrt, schüchtern, depressiv

Was ist alles in Deinem Keller gelandet?

  • Deine Wut?
  • Deine Angst?
  • Kontrollverlust?
  • Deine Unsicherheit?
  • Deine Ohnmacht?
  • Dein Gefühl von Wertlosigkeit?
  • Dich nicht gut genug fühlen?
  • Deine Scham?
  • Deine Liebe?
  • Deine Lebensfreude?
  • Deine Stimme?
  • Dein Selbstausdruck?
  • Deine Selbstsicherheit?
  • Sein Selbstvertrauen?
  • Deine Authentizität?
  • Dein Selbstwert?
  • Deine Selbstliebe?
  • Dein Potenzial?
  • Dein Urvertrauen?

 

Gefühle unterdrücken

Spürst Du Deinen Keller?

Was in Dir passiert ist, als Du emotional verletzt wurdest

An dem Tag, an dem Du als Kind gelernt hast, dass die Welt oder vielleicht sogar Deine Familie kein sicherer Ort ist, und Du angefangen hast Deine Gefühle zu unterdrücken, hast Du nicht nur die emotionale Verletzung von Dir abgespalten, sondern auch den Teil von Dir, der verletzt wurde.

wenn

  • Dir als Kind nie geglaubt wurde
  • Dir als Kind nie zugehört wurde, wenn Du etwas gesagt hast
  • Du oft kritisiert wurdest
  • Du klein gemacht wurdest
  • Du ignoriert wurdest
  • Du in einem dysfunktionalen Familiensystem aufgewachsen bist

unterdrückst Du die damit zusammenhängenden Gefühle wie Ohnmacht, Wut, Wertlosigkeit, Angst vor Ablehnung. Du steckst sie in Deinen Keller.

Darüber hinaus spaltest Du aber auch Deine Stimme, Deinen Selbstwert, Deinen Selbstausdruck, Dein Selbstvertrauen, Deine Authentizität ab und steckst sie auch in Deinen dunklen Keller.

In Deinem dunklen Keller sind nicht nur die „negativen“ Gefühle, dort sind auch die Anteile von Dir, nach denen Du Dich die ganze Zeit sehnst!
Deine Selbstliebe, Dein Selbstwert, Dein Potenzial sind nicht verschwunden, Du hast nur den Zugang dazu verloren. Sie sind in Deinem dunklen Keller.

 

Gefühle sind Körpersensationen, die einfach nur durch Deinen Körper fließen wollen

Gefühle und Emotionen sind einfach nur Energie in Bewegung. E-motion. Energy in motion, die durch den Körper fließen will.

Es sind Körpersensationen, die durch unseren Körper rauschen. Wenn wir Gefühle und Emotionen jedoch unterdrücken, stoppen wir diesen Energiefluss. Das Gefühl bleibt im wahrsten Sinne des Wortes in uns stecken.

Gefühle verschwinden jedoch nicht, wenn wir sie verdrängen, sie werden im Körpergewebe als Zellerinnerung gespeichert. Und als solche beeinflussen sie Dich die ganze Zeit.

Wenn Du Deine Gefühle verdrängst, bleibst Du im emotionalen Dauerstress stecken. Dein Nervensystem ist unbewusst die ganze Zeit im Alarmzustand.

Wie eine Studie inzwischen belegt, kann das Unterdrücken von Gefühlen und Emotionen zu Beschwerden und Krankheiten führen. Die Psychoneuroimmunologie, beschäftigt sich exakt mit dem Zusammenhang von unterdrückten Emotionen und Krankheiten.

Hast Du therapieresistente oder unerklärbare Beschwerden?

Was willst Du im tiefsten Inneren nicht fühlen?

 

Warum wir Emotionen und Gefühle unterdrücken

  1. Wir wurden als Kind konditioniert, dass Emotionen fühlen nicht erwünscht ist.
  2. Wir wurden als Kind emotional alleine gelassen, als wir von starken Gefühlen überwältigt wurden. Die starken Gefühle zu unterdrücken war unsere Überlebensstrategie.

 

Wir lernen als Kind, dass Gefühle fühlen nicht erwünscht ist

Wir werden als Kind von unserem Umfeld, von unseren Eltern, im Kindergarten, in der Schule, von unseren Freunden, der Gesellschaft usw. auf eine Weise konditioniert, dass wir anfangen unsere Gefühle zu verdrängen.

 

Wir werden konditioniert, uns anzupassen

Dies fängt direkt an, wenn wir geboren werden. Als Baby interagieren wir mit den Gesichtern unserer Eltern. Wir tun alles, damit sie lächeln. Lächeln bedeutet Zustimmung. Zustimmung bedeutet überleben. Kein Lächeln bedeutet Ablehnung. Ablehnung bedeutet als Kind Tod. Wir entwickeln Ängste. Angst vor Ablehnung.

Wenn wir nicht so sind, wie es von uns erwartet wird, was passiert dann mit uns?

Wenn wir die Zustimmung unserer Eltern erhalten, wissen wir, dass wir geliebt werden, dass wir sicher sind, dass wir überleben werden. Wir entwickeln daher als Kind die Überlebensstrategie, unseren Eltern und anderen Menschen gefallen zu wollen, um deren Zustimmung zu erhalten. Als Kind hängt unser Überleben nun mal von unseren Eltern ab.

Wir lernen alles zu tun, um unserem Umfeld zu gefallen.

Wir fangen an uns anzupassen.

Unsere Eltern sagen zu uns:

  • Heul doch nicht!
  • Das ist doch nicht so schlimm.
  • Hab keine Angst.
  • Sei kein Angsthase.
  • Es ist doch gar nichts passiert.
  • Ein Indianer kennt keinen Schmerz.
  • Du bist doch schon ein großer Junge.
  • Jungs weinen nicht.
  • Große Mädchen stellen sich nicht so an
  • Sei doch nicht so ein Wutknopf

Diese oder ähnliche Sätze, haben viele von uns als Kinder gehört. Uns wurde zu verstehen gegeben, dass das, was wir gerade emotional erleben, falsch ist. Wir fangen an, das, was wir gerade fühlen, zu unterdrücken. Wir wollen unseren Eltern gefallen. Um jeden Preis. Unser Überleben hängt davon ab.

 

Eltern können nur die emotionale Reife weitergeben, über die sie selbst verfügen

Dies ist nicht als Anklage an die Eltern zu verstehen, denn Eltern können nur die emotionale Reife an ihre Kinder weitergeben, die sie selbst von ihren Eltern gelernt und erfahren haben.

Auch wenn Du behütet und materiell gut versorgt aufgewachsen bist, aber eine gefühlskalte Mutter hattest, die emotional abwesend war, weil sie als Selbstschutz ihre eigenen emotionalen Verletzungen und Gefühle verdrängt hat, hat dies massive Auswirkungen auf Dich als Kind und Dein emotionales Erleben gehabt.

 

Sei Du die Person, die den Zyklus von generationenübergreifenden Verletzungen unterbricht

Wenn Eltern ihre Gefühle verdrängen, bringen sie dies unbewusst ihren Kindern bei. Ich lade Dich daher ein, Dir bewusst zu machen, wie Du mit Deinen Kindern sprichst und wie Du auf emotionaler Ebene mit ihnen umgehst.

Wie sprichst und agierst Du mit Deinen Kindern?
Dürfen sie sein wer sie sein wollen oder presst Du sie in eine Box?
Fühlen sich Deine Kinder sicher bei Dir?
Bist Du emotional für sie erreichbar, wenn sie von starken Gefühlen überwältigt werden?

Sagst Du Deinen Kindern die Worte, nach denen Du Dich als Kind gesehnt hast?

Was wäre, wenn das Verhalten Deines Kindes eine Überlebensstrategie ist, um mit seinen unterdrückten Gefühlen klar zu kommen?
Zeigst Du Deinen Kindern, dass Gefühle zu fühlen in Ordnung ist?
Oder wirst Du selbst überwältigt von den Gefühlen Deiner Kinder oder die Gefühle berühren tief in Dir etwas, was Dir Angst macht?
Welche unterdrückten Gefühle triggern Deine Kinder in Dir?
Sei Du die Person, die diesen generationenübergreifenden Zyklus unterbricht.
Sei Du die Person, die aufhört ihre Gefühle zu verdrängen und ihren Kindern erlaubt zu fühlen.
Sei Du die Person, die emotional für ihre Kinder da ist.

 

Gefühle verdrängen

Gefühle unterdrücken als Selbstschutz

Wir unterdrücken unsere Gefühle als Selbstschutz, weil wir den Zugang verloren haben, wie man starke Gefühle auf gesunde Weise fühlt.
Wir entwickeln oft Angst die Emotionen zu fühlen, insbesondere die tiefen Gefühle wie Wut, Angst, Trauer, Scham, Wertlosigkeit. Diese Gefühle werden zu einer „No-Go-Zone“. Wir fangen, an diese Emotionen und Gefühle zu unterdrücken, weil sie uns überwältigen, weil wir Angst haben sie zu fühlen.

 

Die drei Stadien, die wir durchlaufen, bevor wir Gefühle aus Selbstschutz unterdrücken

  1. Als Baby hast Du Emotionen auf gesunde Weise gefühlt und sie sind binnen Sekunden oder weniger Minuten durch Dich hindurch gerauscht.
  2. Du wirst von starken Gefühlen überwältigt.
  3. Du wirst gefühlstaub.

 

Wie kleine Kinder fühlen

Beim Beobachten von Babys und sehr kleinen Kindern kann man feststellen, dass sie in der einen Minute weinen, in der nächsten Minute lachen sie schon wieder. Die Emotionen fließen einfach durch sie hindurch. So fühlt man Gefühle auf gesunde Weise. Sie rauschen in Sekundenschnelle durch einen hindurch.

 

Wir fangen an Gefühle zu unterdrücken - aus Angst vom Schmerz überwältigt zu werden

Es gab diese Momente in Deinem Leben, an denen Du so dermaßen vom emotionalen Schmerz überwältigt wurdest, Du hast Dich vollkommen ausgeliefert gefühlt, warst gefangen in der Situation und niemand war da, der Dich emotional aufgefangen hat.

Vielleicht waren Deine Eltern schlichtweg emotional für Dich nicht erreichbar, vielleicht haben Sie einfach nur Erziehungsmethoden verwendet, die den emotionalen Bedürfnissen kleiner Kinder nicht gerecht werden, vielleicht waren sie diejenigen, die Dich so sehr emotional verletzt haben.

Möglicherweise erinnerst Du Dich auch nicht mehr daran. Weil es zu schmerzhaft war, hast Du als Selbstschutz die Erinnerung weggeschlossen, in Deinen dunklen Keller gesteckt.

 

Gefühlstaubheit ist eine Traumareaktion

Gefühle bis zur Gefühlstaubheit zu unterdrücken ist eine Traumareaktion, Deine Überlebensstrategie, ein Schutzmechanismus, den Dein Unterbewusstsein als Selbstschutz einsetzt, wenn Kampf, Flucht oder People Pleasing nicht mehr ausreichen.

Warst Du als Kind emotional zu sehr überfordert, wurde in Deinem autonomen Nervensystem der hintere Ast des Nervus Vagus aktiviert, Du hast Dich sozial zurückgezogen, fühlst Deinen Körper nicht mehr, Du bist dissoziierst, bist nicht mehr im Hier und Jetzt, Dein Gesicht wurde ausdruckslos, Deine Augen haben ihr Glitzern verloren, Du bist in eine Art Starre gegangen, bist möglicherweise depressiv geworden.

Dies ist ein unbewusster Vorgang, der Deinem Selbstschutz gedient hat, weil Du emotional komplett überfordert warst.

 

Warum es schlimmer ist nichts zu fühlen, als von Gefühlen überwältigt zu werden

Wenn Du von starken Gefühlen überwältigt wirst, fühlst Du noch. Wenn Du jedoch zu sehr überwältigt wirst und dies als Kind möglicherweise über einen längeren Zeitraum erlebt hast, machst Du Deinen Körper irgendwann gefühlstaub – aus Selbstschutz.

 

Und dann ist dort nur noch innere Leere

Du spürst nichts mehr.

Du spürst keine starken Gefühle mehr, Du spürst nichts mehr, Dich auch nicht.

Auch keine Freude, keine Liebe.

Nur noch innere Leere.

 

Unterdrückte Gefühle können körperliche und psychische Symptome verursachen

Unterdrückte Gefühle bleiben in Deinem Körper stecken. Sie suchen sich ihren Ort. In Muskeln, Organen, Knochen, Bindegewebe, Blutgefäßen, Nerven, Drüsen und anderen Körperstrukturen. Dies ist bei jedem individuell verschieden.

Daher können unterdrückte Gefühle alle möglichen verschiedenen körperliche Symptome und psychische Störungen verursachen, wie z.B.

Körperliche Symptome

  • Therapieresistente Beschwerden
  • Unerklärbare Beschwerden, Schmerzen oder Krankheiten jeglicher Art
  • Innerliche Unruhe
  • Tiefe Erschöpfung
  • Muskelverspannungen am ganzen Körper
  • Allergien
  • Angeschlagenes Immunsystem
  • Schlafstörungen
  • Kieferpressen
  • Psychosomatische Beschwerden

 

Psychische Symptome

  • Angststörung und Panikattacken
  • Depression und Burnout
  • Da ist nur noch innere Leere
  • Du wirst von negativen Gedankenkreiseln getrieben
  • dysreguliertes Nervensystem, Du bist in permanentem Überlebensmodus
  • Du hast die Verbindung zu Dir selbst verloren
  • Du befindest Dich in einer Art emotionalen Starre

Wenn Du körperliche oder psychische Symptome oder Beschwerden hast, lass diese bitte unbedingt ärztlich abklären!

Unterdrückte Gefühle und Emotionen verursachen jedoch nicht notwendigerweise körperliche oder psychische Symptome, sondern können auf vielfältige Weisen zum Ausdruck kommen, z.B. in ungesunden Verhaltensmustern.

 

Sind Depressionen unterdrückte Gefühle?

Unterdrückte Gefühle spielen bei Depression meiner Erfahrung nach eine sehr zentrale Rolle. Depression ist eine Überlebensstrategie, die Dein System unbewusst etabliert hat, weil Dich starke Gefühle zu lange überwältigt haben. 

Wir können Gefühle nicht selektiv unterdrücken. Wenn wir Hoffnungslosigkeit, Wut, Zorn, Trauer, Angst, Wertlosigkeit oder andere starke Gefühle unterdrücken, unterdrücken wir automatisch auch Freude, Liebe, Dankbarkeit.

Depression ist das Endstadium im Unterdrücken von Gefühlen.

Depressive Menschen empfinden keine Freude mehr, weil sie gar nichts mehr spüren. Nur noch innere Leere. Wenn wir Gefühle verdrängen, verlieren wir völlig die Verbindung zu uns selbst, zu anderen, zum Leben. Dann bleibt nur noch Leere.

Was willst Du um keinen Preis fühlen müssen?

Mit dem Gedankenkreisen unterdrückst Du das Fühlen der Hoffnungslosigkeit oder anderer tiefer Gefühle. Weil Du in den Gedankenschleifen festhängst, bleibst Du über lange Zeit in der negativen Laune und depressiven Stimmung stecken. 

Wenn Du aufhörst, Deine Gefühle zu unterdrücken und wieder anfängst zu fühlen, ganz langsam, Schritt für Schritt, kann das Gedankenkreisen weniger werden und auch leiser werden. Weil Du es nicht mehr zum Unterdrücken Deiner Gefühle brauchst.
Darüber hinaus kostet Gefühle zu unterdrücken enorme Mengen an Energie, es erschöpft zutiefst.

Wenn Du wieder anfängst zu fühlen und Deine emotionalen Verletzungen aufarbeitest, kannst Du langsam wieder in Verbindung mit Dir selbst kommen, die innere Leere kann nach und nach verschwinden. 

Du musst fühlen was in Dir steckt, was in Deinem dunklen Keller steckt. 

Die unterdrückten Gefühle zu befreien und innere Kind Arbeit ist meiner Erfahrung nach der absolute Schlüssel bei Depression und Burnout.

Ich empfehle Dir, Dich dabei begleiten zu lassen.

 

Wie zeigt sich unterdrückte Wut im Körper?

Unterdrückte Wut zeigt sich im Körper durch

  • Kieferpressen
  • Nackenschmerzen
  • Gedankenkreisen wer Dir was angetan hat
  • Fühlst Du Dich oft gefrustet? Frust ist eine Form von Ärger!
  • Fühlst Du Dich „gestresst“? Was liegt unter dem Stress? Kann es sein, dass es Wut ist?
  • Wirst Du leicht aggressiv? Explodierst Du? Überreagierst Du?
  • Anspannung im ganzen Körper
  • Beschleunigten Herzschlag
  • Du fühlst generell wenig Gefühle

Wichtig ist hier zu verstehen, dass Aggression, die nach außen ausagiert wird, nicht gleichbedeutend ist, mit Wut fühlen. Man kann sich hervorragend aggressiv gegenüber anderen Menschen verhalten, joggen gehen oder auf einen Boxsack einschlagen, aber das Fühlen der Wut dabei unterdrücken.

Wut fühlen ist ein Inside-Job. Fühlen machst Du, in dem Du Dich nach innen wendest.

 

Wut

An welchen Anzeichen Du verdrängte Gefühle erkennen kannst

Du

  • wirst häufig getriggert
  • bist häufig aggressiv
  • bist in Deinen Kopf geflüchtet, weil Du es in Deinem Körper nicht mehr aushältst
  • versuchst immer die Kontrolle zu behalten
  • hast ein Helfersyndrom
  • bist ein Perfektionist
  • kannst Dich nicht abgrenzen
  • kannst nicht alleine sein
  • ziehst Dich zurück, bist schüchtern
  • bist sehr unsicher
  • bist extrem angepasst
  • bist ein Rebell
  • hast Selbstzweifel
  • hast Schwierigkeiten Entscheidungen zu treffen
  • lenkst Dich ständig ab (Einkaufen, Esssen Trinken, Sport, Arbeit, Freizeitaktivitäten usw.)

Spürst Du, dass da etwas in Dir ist, über das Du ständig versuchst die Kontrolle zu behalten?

Dies ist Dein dunkler Keller. Du führst einen inneren Kampf, damit Du um jeden Preis die Kellertür verschlossen halten kannst.

Kannst Du es spüren?

Sehr ausführliche Beispiele wie Du verdrängte Gefühle erkennen kannst, findest Du auf meiner Seite Arbeit mit dem inneren Kind unter der Überschrift „Symptome eines verletzten inneren Kindes“.

Erkennst Du Dich darin wieder?

Deine inneren Kinder sind Deine verletzten Anteile in Dir, die Du im Moment, als die Verletzung geschehen ist, von Dir abgespalten hast, als Selbstschutz.

 

Gefühle zu unterdrücken kann massive Folgen haben

Wir können nicht selektiv eine oder bestimmte Emotionen und Gefühle wie Angst, Wut, Scham usw. unterdrücken und die „positiven“ Emotionen und Gefühle zulassen. Dies funktioniert leider nicht.

 

Gefühle zu unterdrücken, bedeutet die Verbindung zu sich selbst verlieren

Man kann es sich so vorstellen, dass sich eine Decke über die Emotionen legt. Man nimmt alles nur noch gedämpft war. Man empfindet zwar keine Angst, Wut, Trauer oder Scham weil man sie unterdrückt hat, aber man kann auch keine Freude, Liebe usw. mehr richtig wahrnehmen.

Wenn wir Gefühle und Emotionen unterdrücken, verlieren wir die Anbindung an uns selbst, den Kontakt zu unserem innersten Wesen, unserer Seele.

Man kann während des Gefühle Unterdrückens hervorragend funktionieren, aber die Tiefe und die Schönheit, die Verbindung, die Farbe, die Lebendigkeit des Lebens fehlen einfach.

Da ist nur noch innere Leere. Sonst nichts.

Wir tun alles, um uns von dieser inneren Leere abzulenken.

Arbeit, Sport, Spaßbäder, Vergnügungsparks, Kino, Animation, Facebook, Fernsehen, Gaming, Essen, Alkohol…..
Nichts ist falsch damit Spaß zu haben!
So lange Du Dich ganz bewusst dafür entscheidest und es nicht als Ablenkung brauchst.

 

Unter jedem Trauma liegt ein Teil Deines Potentials

Wenn Du Gefühle unterdrückst, spaltest Du den Teil als Selbstschutz von Dir ab, der verletzt wurde.

Wie groß ist der Anteil von Dir, der in Deinem dunklen Keller steckt?

40 %, 50 % oder sogar mehr?

Fühlst Du, dass ein Teil von Dir fehlt, gar nicht präsent ist?

 

Wenn Du Gefühle unterdrückst, ziehst Du immer wieder die gleichen Konflikte in Dein Leben

Alles was Du in Deinen dunklen Keller gesteckt hast, beeinflusst Deine Entscheidungen, Dein Leben, Deine Gesundheit, Deine Partnerschaft, Deinen Beruf, Deine Beziehung zu Deinen Kindern.

Kannst Du es spüren?

  • Du ziehst immer wieder toxische Partner an
  • Du gerätst an toxische Chefs oder Kollegen
  • Du wirst ausgenutzt
  • Du sabotierst Dich selbst
  • Du kannst nicht zu Dir stehen
  • Deine Arbeit, erfüllt Dich nicht
  • Du lebst nicht Dein Potential
  • Du hast ungesunde Verhaltensmuster
  • Du triffst ungesunde Entscheidungen
  • verdienst Geld, verlierst es aber immer wieder
  • Dein Nervensystem ist dysreguliert
  • Du bist in emotionalem Dauerstress

 

Es ist wie ein Kampf gegen Dich selbst, wenn Du Deine Gefühle unterdrückst

Du läufst vor dem Leben davon. Du läufst vor Dir davon, vor Deinem dunklen Keller.
Die Gefühle werden lauter, wenn Du sie weiter unterdrückst. Sie drücken von Innen gegen die Kellertür, die ganze Zeit.
Spürst Du das?

 

Gefühle zu verdrängen kostet enorm Kraft und Energie

Wenn wir jahrelang Gefühle unterdrücken, um sie nicht fühlen zu müssen, kostet dies sehr viel mehr Energie als wenn wir die Emotionen frei fließen lassen können. Man ist erschöpft ohne etwas getan zu haben. Wenn wir wieder lernen die Emotionen frei fließen zu lassen, steht uns diese Energie wieder zur Verfügung.

 

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Wie man Gefühle unterdrücken kann und warum Du das nicht tun solltest

Unterdrückte Gefühle zeigen sich ständig. Sie wollen aus Deinem dunklen Keller heraus. Wenn Du Dir dessen nicht bewusst bist, entwickelst Du unbewusst Vermeidungsstrategien, um die in Dir gespeicherten Gefühle nicht fühlen zu müssen.
Je nach Typ können dies verschiedene Strategien sein.

 

Welche Strategie benutzt Du zum Verdrängen Deiner Emotionen?

Was tust Du, um auf keinen Fall fühlen zu müssen?

  • Facebook?
  • Netflix oder Fernsehen?
  • Arbeiten?
  • Alkohol?
  • Rauchen?
  • Essen?
  • Schlafen?
  • Sport?
  • übermäßige Aktivitäten?
  • in den Kopf flüchten?
  • Übermäßig viel reden?
  • People Pleasing?
  • Helfersyndrom?
  • Putzen?
  • Immer Menschen um Dich herumhaben?
  • Gedankenkreisen?
  • Andere für Deine Situation verantwortlich machen?
  • Aggressives Verhalten?
  • Kontrollsucht?
  • Perfektionismus?
  • Schüchternheit?

Joggst Du Deine Wut weg? Oder putzt Du sie weg?

Dies sind die Verhaltensmuster, mit denen Du als Kind überlebt hast. Du führst sie als Erwachsener weiter fort.

Du bist so nicht auf die Welt gekommen.

Wenn der Hauptzweck unseres Handels dem Vermeiden des Fühlens von Emotionen dient, verhalten wir uns anders – fremdgesteuert, wie auf Autopilot -, als wenn wir Emotionen bewusst fühlen und zulassen und bewusst entscheiden und handeln.

Wenn wir unsere Emotionen und Gefühle wieder zulassen, können wir aus unseren unbewussten Verhaltensmustern ausbrechen und diese hinter uns lassen. Dann benötigen wir die o.g. Strategien zum Unterdrücken der Emotionen nicht mehr.

 

Wir erzählen uns Geschichten, um nicht fühlen zu müssen

Wenn es schmerzhaft werden könnte, erzählt uns unser Verstand Geschichten, um uns davon abzulenken, einfach nur die rohe Emotion zu fühlen. Dies sind Geschichten wie z.B., wer uns was angetan hat, dass wir ein Opfer sind, wer dafür verantwortlich ist, dass es uns schlecht geht usw. Der Verstand wiederholt die Geschichte immer und immer wieder. Wir verbeißen uns in dieser Geschichte, verlieren uns in Gedankenkreisen, bloß um nicht fühlen zu müssen.

Die Aufgabe unseres Verstandes ist es uns zu beschützen, uns Schmerz zu ersparen. Unser Verstand lenkt uns weg von allem was schmerzhaft ist. Das ist sein Job.

Das Schmerzhafte ist nicht die Emotion an sich, sondern die Verkettung der Emotion mit der Geschichte, die wir uns die ganze Zeit erzählen. Trennst Du die Emotion von der Geschichte, rauscht das Gefühl in Sekunden durch Dich hindurch. Durch das Festhalten an der Geschichte verdrängen wir das Gefühl und sind stunden- oder tagelang oder sogar länger in einer schlechten Stimmung.

Welche Geschichten erzählst Du Dir, um bloß nicht fühlen zu müssen?

Willst Du heilen oder Dir eine Geschichte erzählen?

 

Warum Emotionen kontrollieren lernen keine gute Idee ist

Wenn Du Deine Gefühle kontrollieren willst, unterdrückst Du sie. Unterdrückst Du eine Emotion, unterdrückst Du automatisch auch andere Emotionen. Fängst Du zum Beispiel an, Wut zu kontrollieren, d.h. unterdrücken, unterdrückst Du automatisch auch die Freude, die Liebe, die Verbundenheit, die Dankbarkeit. Du fängst an, Dich von Dir selbst abzuschneiden.

Ich stimme den Konzepten zur „Emotionsregulation“ nicht zu. Die Konzepte zur „Emotionsregulation“ lassen meiner Meinung nach außer acht, dass Gefühle fühlen ein Inside-Job ist. Gefühle fühlen wir, indem wir uns nach innen wenden. Gefühle auf gesunde Weise fühlen ist eine Sekundensache, allenfalls Minuten. Wenn Du z.B. häufig aggressiv im außen bist, lade ich Dich ein, zu lernen Deine Wut auf gesunde Weise zu fühlen, dann wirst Du nicht mehr aggressiv im Außen sein und weder Dir noch anderen schaden

Emotionen, die aus Dir herausbrechen, sind nicht geheilte Kindheitswunden, es sind unterdrückte emotionale Verletzungen.

Gefühle wollen gefühlt werden und nicht gesteuert oder kontrolliert werden.

Wenn Du anfängst, Deine Emotionen kontrollieren zu lernen, schiebst Du Deine Emotionen in Deinen dunklen Keller. Weil Du denkst, dort kannst Du sie kontrollieren.

In Wirklichkeit kontrollieren sie aber Dich.

Du bist den ganzen Tag damit beschäftigt, Deine Kellertür zuzuhalten und denkst Du hast die Kontrolle über Dein Emotionen.

In Wirklichkeit ist es aber genau andersherum.

Der Kellerinhalt bestimmt und kontrolliert Dein Leben.

Du führst einen inneren Kampf gegen Dich selbst.

Kannst Du diesen dunklen Keller in Dir spüren?

 

Gefühle kontrollieren ist Gefühle unterdrücken

Du wirst oft getriggert? Das sind Deine unterdrückten Gefühle, die in Dir gespeichert sind.
Du wirst leicht aggressiv? Das ist die unterdrückte Wut in Deinem Keller.
Du kannst keine Grenzen setzen? Das ist die nicht gefühlte Wertlosigkeit in Deinem Keller.
Du rauchst? Damit kontrollierst und unterdrückst Du Deine Gefühle.
Du hast ein Helfersyndrom? Du versuchst Dir Liebe zu erarbeiten, weil Du selbst für Dich keine Liebe spürst.
Du versteckst Dich immer, bist schüchtern? Das ist die Scham und die Angst vor Ablehnung in Deinem Keller.
Du bist perfektionistisch? Das ist das die Angst Fehler zu machen und das Gefühl nie gut genug zu sein in Deinem Keller.

 

Warum positiv denken nicht funktioniert wenn Du traumatisiert bist

Wenn Du emotionale Verletzungen in Deinem dunklen Keller stecken hast, beeinflussen diese Dein gesamtes Leben, Dein gesamtes Sein. Ob Du das willst oder nicht. 

Du kannst mit aller Kraft versuchen positiv zu denken, Dein Handeln zu kontrollieren. Du denkst mit Deinem bewussten Verstand. Der bewusste Verstand macht nur 5 % von Dir aus. 

Dein Kellerinhalt gehört zu Deinem Unterbewusstsein. Dein Unterbewusstsein macht 95 % von Dir aus. 

Wer hat mehr Macht über Dich?

 

Was hat Mindset-Coaching mit verdrängen von Gefühlen zu tun?

Manchmal viel.
Wenn Du nur Dein Mindset positiv ausrichtest und versuchst damit den in Dir gespeicherten emotionalen Schmerz zu überschreiben, benutzt Du Mindset-Arbeit, um weiter Deine Gefühle zu unterdrücken.

Kombinierst Du Mindset-Arbeit mit dem Fühlen Deiner bislang unterdrückten Emotionen, ist es absolut machtvoll.

 

Die eigenen Gefühle nicht mehr wahrnehmen zu können ist eine Traumareaktion

Weil wir zu viel Angst haben, die unterdrückten Gefühle, die in unserem Körper gespeichert sind, zu fühlen, etablieren wir Vermeidungsstrategien.
Eine von vielen Vermeidungsstrategie ist in den Kopf zu flüchten.
Du bist in Deinen Kopf geflüchtet, weil Du es in Deinem Körper nicht mehr aushältst. Denn im Körper stecken die unterdrückten Gefühle.
Du bist zu einem „Kopfmensch“ geworden und hast Deinen Körper unbewusst gefühlstaub werden lassen. Aus Selbstschutz.

Du bist nicht als „Kopfmensch“ auf die Welt gekommen.

Auch Du kannst wieder anfangen in Deinen Körper zurückzukehren und aufhören Deine Gefühle weiter zu verdrängen.

Traumatherapiebasierte Körperübungen oder alles was Körperbewusstsein schafft, kann Dir helfen, dass Du mit Deinem Körper wieder in Kontakt kommen kannst. Denn nur, wenn Du mit Deinem Körper in Kontakt bist, kannst Du die unterdrückten Emotionen wieder fühlen.

Dies ist ein Prozess, der Zeit benötigt.

Du brauchst Geduld und Du musst es wollen. Wirklich wollen. Es braucht Deinen Einsatz.

Dein Körper muss erst wieder lernen, dass er jetzt sicher ist. Dass es sicher ist zu fühlen.

Der Weg zurück ins Herz ist da, Du musst in nur gehen. So wie ich.

 

Warum Gesprächstherapie oft nicht hilft

In der Gesprächstherapie spricht der bewusste Verstand des Therapeuten mit Deinem bewussten Verstand als Erwachsener. Du erzählst, was Dir geschehen ist, warum es Dir schlecht geht. Dazu benutzt Du Deinen bewussten Verstand.

Der bewusste Verstand macht jedoch nur 5 % von uns aus.

Gesteuert werden wir jedoch von den machtvollen 95 % unseres Unterbewusstseins.

Hast Du jahrelange Gesprächstherapie hinter Dir, ohne Dich wirklich besser zu fühlen?

Gesprächstherapie hat Dich vielleicht stabilisiert, sie hat Dir geholfen die Kellertür wieder zu schließen. Du kannst wieder funktionieren.

Du wirst aber noch immer von Deinen verdrängten Gefühlen gesteuert.

Du führst noch immer einen inneren Kampf gegen Deinen Kellerinhalt.

Dies ist meine persönliche Erfahrung aus meinem Praxisalltag.

 

Dein Trauma ist in Deinem Körper, nicht in Deinem Kopf

Deine unterdrückten Emotionen und emotionalen Verletzungen, die Dein gesamtes Leben beeinflussen, sind in Deinem inneren Kind, in Deinem Unterbewusstsein, in Deinem Körper gespeichert.
Über Gefühle sprechen, ist nicht Gefühle fühlen.
Über Gefühle sprechen, ist Gefühle weiter unterdrücken.
Was Du fühlen kannst, kannst Du heilen.

 

Emotional Release

Du willst Deine Gefühle nicht mehr unterdrücken und brauchst Hilfe dabei?

Gerne begleite ich Dich bei Deiner Befreiung von Deinen unterdrückten Gefühlen mit der Emotional-Release-Therapie.

Ich mache mit Dir tiefe, kraftvolle innere Reisen in Kombination mit innerer Kind Arbeit.

Du hast den tiefen inneren Willen, aufzuhören Deine Gefühle weiter zu unterdrücken?
Du willst Deinen emotionalen Schmerz loslassen?
Du willst Emotionen wieder auf gesunde Weise fühlen lernen?
Du willst Dich wieder spüren lernen?
Du suchst etwas anderes als Gesprächstherapie?

 

Stefanie Heinlein
Stefanie Heinlein

Stefanie Heinlein ist Expertin für Narzissmus, Heilpraktikerin & Mentorin. Ihre Mission: Emotional Release & die Arbeit mit dem Unterbewusstsein. Sie unterstützt Menschen sich von den Fesseln ihrer emotionalen Verletzungen und Traumata, und der damit zusammenhängenden unterdrückten Emotionen und Muster, zu befreien, unabhängig von der Ursache. Ihr besonderes Herzensthema und Spezialisierung ist die Unterstützung von Frauen bei der Befreiung von ihrem narzisstischen Trauma, damit sie wieder mit Selbstliebe, Selbstwert und Selbstvertrauen ein selbstbestimmtes Leben führen können.

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