Unterdrückte Gefühle befreien

Wenn Du anfangen willst Deine unterdrückten Gefühle wieder zu befreien, musst Du erst einmal verstehen, was sind Gefühle und Emotionen eigentlich? Woher weißt Du, was Du gerade fühlst? Gefühle und Emotionen sind einfach nur Körpersensationen. Jedes Gefühl hat eine – ihm ganz eigene – Körpersensation. Angst hat eine andere Körpersensation als Wut oder Traurigkeit. Wie sollten wir sonst die einzelnen Gefühle und Emotionen auseinanderhalten?

Beim Befreien der unterdrücken Gefühle geht es genau darum, diese Körpersensationen wieder lernen wahrzunehmen, ihnen Raum zu geben, sie wieder zuzulassen.
Emotionen sind Energie in Bewegung (e-motion = energy in motion), die individuelle Körpersensationen hervorrufen.

Die Natur der Emotion ist, einfach binnen weniger Minuten durch den Körper zu fließen, Du hast das sicher schon bei kleinen Kindern beobachten können. In dieser Minute weinen sie, in der nächsten Minute lachen sie schon wieder. So funktioniert gesundes Fühlen von Emotionen und Gefühlen.

 

Beim Befreien der unterdrückten Gefühle geht es darum, das Gefühl oder die Emotion als das wahrzunehmen was sie ist: E-motion, energy in motion. Energie in Bewegung. Nichts mehr.

Wenn Du ein Gefühl unterdrückst, kommt die Energie (e-motion) ins Stocken und bleibt irgendwo in Deinem Körper im Gewebe oder einem Organ stecken. Das Festhalten an der Geschichte, die Du Dir zu dem Gefühl erzählst, das ist das schmerzhafte.

Deswegen ist es wichtig, die Geschichte, die Du Dir über die schmerzhafte Situation erzählst vom Gefühl zu trennen und die Aufmerksamkeit nur auf das Gefühl, die Körpersensationen zu lenken. Dann kommt die gestockte Energie des unterdrückten Gefühls wieder in Bewegung und Du kannst es nach und nach befreien.

Du lernst auch wieder, dass Emotionen in Windeseile durch Deinen Körper hindurchrauschen, wenn Du die Geschichte zur Emotion loslässt.

Wenn Du anfängst, Deine Gefühle zu befreien, wirst Du wahrnehmen, dass es Gefühle gibt, die mehr an der Oberfläche liegen und andere, die mehrere Schichten tiefer liegen, denn Emotionen liegen in Schichten übereinander.

 

Therapie-Programm für Opfer von Narzissten
Ich unterstütze Dich bei der Befreiung Deiner unterdrückten Gefühle
  • Du willst tiefer gehen? 
  • Du willst an einem bestimmten Thema arbeiten?
  • Du bist ein Kopfmensch und willst wieder zurück in Dein Herz?
  • Du hast Herausforderungen beim Fühlen?
  • Du brauchst jemanden, der Dich an die Hand nimmt, während Du durch Deinen Schmerz gehst?
  • Du brauchst jemanden, der Dir die Ursachen für Deine Muster aufzeigt?
  • Du brauchst Unterstützung?
  • Du willst innere Kind Arbeit in Verbindung mit der Befreiung Deiner unterdrückten Gefühle?
  • Du hast zu viel Angst vor Deinen Gefühlen?
  • Du willst aufhören vor Deinen Gefühlen davonzulaufen?
  • Du willst lernen mit Deiner Wut umzugehen?

Buche Deinen Termin für Dein Klarheitsgespräch wenn Du tiefer gehen willst.

unterdrückte Gefühle befreien

Wie auch Du lernen kannst unterdrückte Gefühle wieder zuzulassen

Auch ich durfte lernen unterdrückte Gefühle wieder zuzulassen. Jeder kann dies lernen, auch Du!

Ich kann Dir aus meiner eigenen Erfahrung berichten, dass es bei manchen tiefen Gefühlen mehrere Monate gedauert hat, bis ich sie wieder vollkommen zulassen konnte.

Also, sei geduldig mit Dir und hole Dir gegebenenfalls Unterstützung, wenn Du an tiefe Themen kommen willst.

Am Anfang zeigt sich das Gefühl vielleicht nur eine Sekunde und verschwindet sofort wieder, weil Du es wieder wegdrückst.
Bleibe dran, Du bist auf dem richtigen Weg. Der Weg zu Dir nach Hause.

 

Das Wichtigste, wenn Du lernen willst Gefühle wieder zuzulassen

Kindliche Neugier und Offenheit!

Sei neugierig wie ein kleines Kind! Wenn Du lernen willst Gefühle wieder zuzulassen, sind kindliche Neugier, Offenheit und Bereitschaft die wichtigsten Eigenschaften, um Deine Gefühle zu erkunden.

 

Wo und wie fühle ich Gefühle?

Gefühle spürst Du in Deinem Körper, nicht mit dem Kopf. Gefühle sind Körperempfindungen wie Hitze, Druck, Kribbeln, es zieht sich alles zusammen, Fäuste ballen und vieles mehr. Du beobachtest die Körpersensationen.

  • Setze Dich an einen ruhigen Platz, an dem Du Dich sicher fühlst
  • schließe Deine Augen
  • atme ein paar Mal tief ein und aus
  • gehe in Deinen Körper an eine Stelle, wo Du eine Spannung spürst und frage Dich:
    Wenn dort ein Gefühl sitzen würde, was könnte das sein?
  • Beobachte was passiert. Einfach nur beobachten
  • Beschreibe was Du spürst
    Sage zu Dir selbst mit neugieriger Stimme: „Interessant was ich gerade fühle, interessant.“

Das bringt Dich in die Beobachterrolle und schafft eine Distanz zu dem was Du spürst
Probiere es aus!
Dein Verstand wird versuchen sich einzumischen und Dir anfangen eine Geschichte zu erzählen.
Ignoriere dies, so gut es geht.
Geh immer wieder in den Körper zurück und beobachte die Körpersensationen. Wieder und wieder.
Auf diese Weise kannst Du lernen wieder Gewahrsein zu entwickeln und lernen Gefühle wieder zuzulassen.

 

Was mache ich, wenn im Alltag Gefühle auftauchen?

Wenn Du dabei bist zu lernen unterdrückte Gefühle wieder zuzulassen, wird es vorkommen, dass Gefühle „anklopfen“, d.h. sie wollen gefühlt werden. Dann lass dies zu. Versuche sie da sein zu lassen, gehe mit Deiner Wahrnehmung in Deiner Körper und spüre.

Wenn ein unterdrücktes Gefühl anklopft, kann es sein, dass Du Angst vor dem emotionalen Schmerz bekommst und es unbewusst ganz schnell wieder unterdrückst.

Das ist in Ordnung und normal.

Mach dich nicht schlecht, wenn Du das Gefühl wieder unterdrückt hast, sonst gibst Du Deinem Körper das Signal, dass das Wegdrücken nicht gut war. D.h. Du hast den Fokus auf dem Negativen.

Leg den Fokus auf das Positive. Du konntest das Gefühl ein paar Sekunden spüren!

Sage zu Dir: „Wow, ich habe gerade etwas gefühlt!“ Sag es laut zu Dir selbst.
Genauso fängt es an! Mit ein paar Sekunden. Das nächste Mal sind es ein paar Sekunden mehr und das nächste Mal noch mehr. Ich habe so angefangen. Du kannst das auch!
Du wirst merken, dass Du im Lauf der Zeit die unterdrückten Gefühle länger zulassen kannst. Du verlierst nach und nach die Angst davor, die Gefühle rauszulassen und sie zuzulassen.

Wichtig ist, dass Du den Fokus darauflegst, dass Du das Gefühl zulassen konntest – egal wie lang oder wie kurz -, also einen positiven Fokus hast.

 

Warum ist das so wichtig?

Weil das dem Körper das Signal gibt, dass es gut war, dass Du das Gefühl rausgelassen hast. Dann wird Dein Körper dies beim nächsten Mal wieder zulassen. Weil Dein Körper es positiv verknüpft hat.

Du musst nicht wissen, was es war, was Du gefühlt hast. Am Anfang kann man oft die Gefühle, die zu den Körpersensationen gehören, nicht benennen, das ist normal. Irgendwann, wenn Du es öfter gefühlt hast, kommt auf einmal ein Wort in Deinen Kopf, und dann weißt Du, dass der Stein auf Deiner Brust, den Du die ganze Zeit gefühlt hast Angst war, oder dass das komische Gefühl in der Magengegend Scham war. Irgendwann weißt Du es einfach.

 

Der Umgang mit Wut und warum auf ein Kissen einschlagen nur bedingt hilft

Es geht nicht darum Gefühle auszuagieren, zu schreien, auf ein Kissen einzuschlagen. Das kann mal guttun, ja, aber das ist abreagieren und hat mit Befreien von Gefühlen nichts zu tun.

Man kann hervorragend auf ein Kissen einschlagen, aber trotzdem das Fühlen der Emotion unterdrücken.

Vielleicht joggst Du auch Deine Wut oder den Ärger weg?

Nichts ist falsch mit Joggen! Aber wenn Du es benutzt, um Deine Gefühle zu unterdrücken, machst Du es Dir schwer, wenn Du Deine unterdrückten Gefühle rauslassen und lösen willst.

Es geht auch nicht darum Deine Wut zu kontrollieren, wie oft zu lesen ist. Wut kontrollieren ist Wut unterdrücken. Und wenn Du Wut unterdrückst, unterdrückst Du automatisch auch andere Gefühle, auch die, die Du gerne fühlen willst.

Es geht darum, Deine Wut durch Fühlen zu befreien. Fühlen geschieht in Dir. Wenn Du Deine Wut fühlen lernst, richtest Du keinen Schaden im Außen mehr an, weder mit Worten noch mit Taten.

Der Schlüssel ist, wenn Du irgendetwas in Dir rumoren spürst:

  • Ziehe Dich an einen stillen Ort zurück
  • Setzt Dich hin
  • Schließe Deine Augen
  • Werde still
  • Spüre was im Körper abläuft
  • Beobachte ausschließlich die Körpersensationen
  • Wenn Dein Kopf Dir anfängt eine Geschichte zu erzählen, gehe zurück in Deinen Körper, wieder und wieder

Dies funktioniert auch mit Wut. Es kann eine sehr intensive Erfahrung sein, aber wenn Du einen gesunden Umgang mit Wut lernst, wirst Du feststellen, dass Du mit Situationen sehr viel gesünder umgehen kannst. Dein Umfeld wird dies merken.

Nochmal:

Wut kontrollieren ist Wut unterdrücken.

Lieben Narzissten ihre Kinder?

Wenn Du ein Kopfmensch bist

Dazu musst Du wissen, Du bist nicht als Kopfmensch auf die Welt gekommen. Emotionen werden im Körper gefühlt. Als Du irgendwann angefangen hast, vor Deinen Emotionen und Gefühlen davon zu laufen, hast Du Vermeidungsstrategien und Überlebensstrategien entwickelt. Eine von unzähligen Überlebensstrategien ist es, aus dem Körper (wo die Emotionen und Gefühle als Körpersensationen wahrgenommen werden) zu flüchten und in den Kopf zu gehen.

So wurdest Du zum Kopfmensch. Weil Du zu viel Angst hattest bestimmte Gefühle zu fühlen.

Du kannst das Ganze aber auch wieder umkehren und vom Kopf wieder zurück in Deinen Körper – in Dein Herz gehen.

Nicht an einem Tag, aber Schritt für Schritt.

Wenn Du in den Kopf geflüchtet bist, musst Du Geduld mitbringen, aber auch Du kannst Deine unterdrückten Gefühle wieder rauslassen.

Mit Kopfmenschen arbeite ich zusätzlich mit verschiedenen Körperübungen, die aus der Traumatherapie stammen, die Dir helfen nach und nach wieder in Kontakt mit Deinem Körper zu kommen.

 

Das musst Du wissen

Gefühle wieder fühlen zu lernen machst Du nicht an einem Tag oder in zwei Wochen, dies ist ein Projekt, eine Reise.

Diese Reise beginnt mit dem ersten Schritt.

Die Zeit ist jetzt.

 

Wie Du Trigger benutzen kannst, um unterdrückte Gefühle zu befreien

Trigger können Dich hervorragend beim Befreien Deiner unterdrückten Gefühle unterstützen. Sie sind der Leuchtturm in Deine Freiheit.

 

Was passiert, wenn du getriggert wirst

Wenn Dich jemand triggert, steckt diese Person nicht das Gefühl in Dich hinein oder verursacht es in Dir.

Wenn Du getriggert wirst, ist dies immer ein altes, unterdrücktes Gefühl aus Deiner Kindheit als Du emotional verletzt wurdest. Wenn Du dieses unterdrückte Gefühl aus Deiner Kindheit nicht in Dir gespeichert hättest, würde Dich niemand triggern können.

Wenn Du stark getriggert wurdest – warum auch immer – ist dies

  1. eine Einladung, dieses unterdrückte Gefühl aus Deiner Kindheit zu befreien und
  2. ein perfekter Anlass dies in einer Emotional-Release-Sitzung zu bearbeiten.

Wenn das Gefühl so präsent ist, wie in einer Triggersituation, ist dies der perfekte Einstieg für eine Emotional-Release-Sitzung, um das ursächliche Thema aufzulösen.

Du wirst so oft in Deinem Leben getriggert werden, bis Du den jeweiligen Trigger bearbeitet hast, d.h. die dazugehörige Emotion befreit hast.

Vermeidest Du Trigger, kannst Du nicht heilen, das ist weitere Verdrängung und Unterdrückung Deiner Gefühle.

 

Diese Herausforderungen können beim Befreien der unterdrückten Gefühle auftreten

Das Befreien der unterdrückten Gefühle kann anfangs herausfordernd sein, denn Du machst etwas vollkommen Neues, etwas, was Du seit Jahren oder gar Jahrzehnten nicht mehr gemacht hast. Deswegen ist es wichtig dran zu bleiben und Dir Unterstützung zu holen, wenn Du das Gefühl hast, dass sich nichts bewegt oder Du an tiefen Themen arbeiten willst.

 

Du hast zu viel Angst bestimmte Gefühle zu fühlen

Weil Du in der Kindheit in bestimmten Situationen von Gefühlen überwältigt wurdest, hast Du Ängste entwickelt, bestimmte tiefe Emotionen und Gefühle zu fühlen, dies war ein Schutzmechanismus, den Du als Kind entwickelt hast.

Manchmal kann es sein, dass Du denkst, Du musst sterben, wenn Du das fühlst, was Du fühlst. Es fühlt sich wirklich so an. Aber wenn Du den Mut aufbringst – und ja es erfordert Mut – wirst Du feststellen, dass das Gefühl Dich nicht umgebracht hat, Du hast es überlebt.

Und dies ist eine wichtige Erkenntnis:

Du hast es überlebt das Gefühl zu fühlen! D.h. Du hast jetzt eine positive Referenz für das nächste Mal.

Oft ist jedoch die Angst eine bestimmte Emotion zu fühlen schlimmer als das Fühlen der eigentlichen Emotion. Es kann sein, dass Du Dir über die Angst vor dem Fühlen bestimmter Gefühle nicht bewusst bist.

In meiner Praxis unterstütze ich Menschen mit verschiedenen speziellen tiefen, inneren Reisen, die den Zugang zu den Emotionen wieder erleichtern können.

 

Die Rolle von negativen Überzeugungen beim Befreien von unterdrückten Gefühlen

Wenn Du in Deiner Kindheit emotional verletzt wurdest, hast unter Umständen in Deiner Kindheit Überzeugungen und Glaubenssätze entwickelt wie z.B.

  • Wenn ich das fühle, sterbe ich
  • Ich darf nicht traurig sein
  • Ich darf nicht wütend sein
  • Was ich fühle ist falsch

Dann kann es sein, dass diese Überzeugungen verhindern, dass Du das Gefühl befreien kannst. Diese Überzeugungen liegen wie ein Deckel über dem Gefühl und unterdrücken es weiter.

Hier transformieren wir in meinen Sitzungen die Überzeugungen, damit Du Zugang zu den dahinterliegenden Gefühlen bekommen kannst.

 

Werde Dir Deiner Vermeidungsstrategien bewusst

Dies ist ein immens wichtiger Hinweis! Denn nur, wenn Du Dir über etwas bewusst bist, kannst Du es auch ändern. Du musst wissen, dass Du in Deiner Kindheit unzählige Überlebensstrategien entwickelt hast, um emotional zu überleben. Unbewusstes Handeln ist immer emotionsgesteuert.

D.h. wenn Du unbewusst handelst, geschieht dies häufig, weil Du unbewusst ein Gefühl, das gerade hochkommt, nicht fühlen willst. Z.B.

  • Du betäubst Dich mit Essen, Alkohol, Rauchen, übermäßigen Aktivitäten wie Arbeit, Sport, Sex, Shoppen, Computerspielen etc.)
  • Helfersyndrom
  • Aufschieberitis
  • Zwanghaftes Verhalten jedweder Art
  • Netflix
  • Facebook
  • Du willst anderen ständig gefallen
  • Kieferpressen
  • Du kannst nicht alleine sein
  • Du kannst keine Grenzen setzen / kannst nicht „nein“ sagen
  • Aggression
  • Perfektionismus
  • Du bist ein Kopfmensch
  • Du musst immer die Kontrolle haben
  • Und viele mehr

Fang an Dich zu beobachten und werde Dir bewusst, welche Vermeidungsstrategien Du benutzt. Jeder benutzt Vermeidungsstrategien. Sei daher ehrlich zu Dir.

Wenn Du den Impuls verspürst, eine Deiner Vermeidungsstrategien zu benutzen:

  • Halte inne
  • Setz Dich hin und schließe Deine Augen
  • Werde still
  • Beobachte welches Gefühl sich zeigen möchte

Wenn Du mit Gefühlen wieder auf gesunde Weise umgehen kannst, wirst Du feststellen, dass Deine Vermeidungsstrategien wegfallen, weil Du brauchst sie nicht mehr.

 

Sind Deine Gedanken wirklich Deine eigenen Gedanken?

Wir saugen als kleine Kinder alles wie ein Schwamm auf, was unser Umfeld sagt und macht, auch die Gedanken bzw. Aussagen unseres Umfeldes. Wenn Deine Eltern limitierende Vorstellungen über das Leben, die Partnerschaft, den Beruf und sich selbst haben, hast Du das vermutlich auch in Dich hineingesaugt und in Deinem Unterbewusstsein gespeichert.
Dir wurde gesagt:

  • Was alles nicht geht
  • Was Du alles nicht kannst
  • Wie schwer das Leben ist
  • Was alles nicht möglich ist
  • Was alles nicht erlaubt ist

Daher frage Dich: Wessen Gedanken sind das eigentlich, die ich denke?

Sind das meine Gedanken oder die Gedanken meiner Eltern, Großeltern, Lehrer etc?
Wenn Du negative Überzeugungen über Dich, Dein Leben, über Beziehungen, über die Arbeit, über das Geld, das Leben allgemein, in Deinem Unterbewusstsein gespeichert hast, ist es sehr wahrscheinlich, dass Du sehr viele negative Gedanken tagsüber denkst. Diese negativen Gedanken lösen wiederum Gefühle in Dir aus, die Du möglicherweise nicht fühlen willst und dann unterdrückst.

 

Richte Dein Mindset neu aus

Hier geht es nicht um positive Affirmationen, sondern um die Transformation der negativen Überzeugungen in Deinem Unterbewusstsein. Wenn Du positive Überzeugungen über Dich und das Leben in Deinem Unterbewusstsein hast, denkst Du automatisch auch positiv und erzeugst damit positive Gefühle in Dir.
Die Änderung von Überzeugungen und Glaubensätzen ist hier der Schlüssel!

 

Unterdrückte Gefühle aus der Kindheit

Wir wurden in unserer Kindheit von unseren Eltern, der Gesellschaft, im Kindergarten, der Schule, von Freunden häufig konditioniert, unsere Gefühle zu unterdrücken.

Wir lernen schon als Kinder, dass es entweder nicht erwünscht ist bestimmte Gefühle zu zeigen, wie z.B. Ärger oder Wut oder dass es als Schwäche von anderen angesehen wird, wenn wir bestimmte Gefühle zeigen, wie z.B. Traurigkeit oder Scham.
Durch Sätze wie:

  • Heul doch nicht!
  • Geh in Dein Zimmer und komm erst wieder heraus, wenn Du Dich beruhigt hast
  • Ein großer Junge weint nicht
  • Das ist doch nicht schlimm
  • Sei doch kein Angsthase

lernen wir als Kind, dass es nicht erwünscht oder nicht richtig ist, wenn wir bestimmte Gefühle fühlen und zum Ausdruck bringen bzw. dass unsere Wahrnehmung falsch ist. So fängt die Konditionierung an, dass wir anfangen Gefühle zu unterdrücken.

 

Wenn Du als Kind emotional alleingelassen wurdest

Wenn Dir als Kind etwas passiert ist, was Dich emotional überwältigt hat und niemand emotional für Dich da war, hast Du eine Überlebensstrategie gebraucht. Du hast angefangen diese furchterregenden Gefühle, die Dich überwältigt haben, zu unterdrücken.

Viele Menschen entwickeln sogar Ängste vor dem Fühlen von tiefen Emotionen. Dies führt dazu, dass wir Emotionen mehr und mehr unterdrücken, über Jahre, Jahrzehnte.

Erlebtes, dass nicht auf gesunde Weise gefühlt wurde, verschwindet nicht einfach, sondern wird im Körpergewebe als Zellerinnerung gespeichert und gärt vor sich hin wie ein Eiterherd.

Die unterdrückten Gefühle aus Deiner Kindheit sind noch in Deinem Körper und warten darauf, dass Du sie befreist.

Dein inneres Kind wartet darauf, dass Du es heilst, dass Du die unterdrückten Gefühle aus Deiner Kindheit befreist.

Die

  • Wut
  • Ohnmacht
  • Traurigkeit
  • Einsamkeit
  • Überforderung
  • Angst

warten auf Befreiung.

Gefühle müssen dort aufgelöst werden, wo sie entstanden sind, auf der Kindesebene.

Daher arbeite ich mit tiefen, kraftvollen innere Reisen mit Dir und Deinem inneren Kind.

 

Was ist das innere Kind?

Das innere Kind ist die jüngere Version von Dir, die den emotionalen Schmerz erfahren hat. Wir haben viele innere Kinder in verschiedenen Altersstufen in uns.

Solange Du den emotionalen Schmerz Deiner inneren Kinder nicht befreit und aufgelöst hast, trägst Du dies als Erwachsener in Dir.

Du bist ein emotional verletztes Kind in einem erwachsenen Körper.

Du trägst die emotionalen Verletzungen Deines inneren Kindes in Deinen Alltag, Deinen Beruf, Deine Partnerschaft, Deine Kommunikation und in Deine Beziehungen zu anderen Menschen.

Die Befreiung der Gefühle und emotionalen Schmerzen und Traumata der inneren Kinder ist ein Kernelement in allen meinen Sitzungen.

Denn der Schmerz muss dort aufgelöst werden, wo er entstanden ist, auf der Kindesebene.

inneres Kind

Wie unterdrückte Gefühle und Depression zusammenhängen

Die Anzahl der an Depression und Burnout Erkrankten nimmt stetig zu. Wie kommt es dazu, dass Depressionen und Burnout und der Verbrauch von Antidepressiva in unserer Gesellschaft mehr und mehr zunehmen?

Kann es sein, dass unterdrückte Gefühle zumindest mitverantwortlich für Depression und Burnout sein können?

Hierzu musst Du wissen, dass wir Gefühle nicht selektiv unterdrücken können. Du kannst nicht Wut oder Angst unterdrücken und Freude zulassen, das funktioniert nicht. Fängst Du an ein Gefühl zu unterdrücken, unterdrückst Du automatisch alle Emotionen. Du kannst Dir vorstellen, dass Du wie eine Art Decke über Deine Emotionen legst. Du spürst sie noch etwas, aber alles ist gedämpft.

Diese Decke, unter der die unterdrückten Gefühle sind, ist nichts anderes als ein Schutz. Ein Schutz, der Dich davor bewahrt, schmerzhafte Gefühle und Emotionen fühlen zu müssen. Diese Decke, die Du benutzt, ist eine Bewältigungsstrategie, die Du Dir zugelegt hast, weil Du überfordert warst bzw. bist, die Emotionen und Gefühle zu fühlen.

 

Warum Depression sich so anfühlt, wie sie sich anfühlt

Wenn die Decke, unter der Du die Gefühle und Emotionen versteckst, immer dicker wird, d.h. wenn Du die Gefühle immer stärker unterdrückst, stumpfst Du irgendwann völlig ab, Du fühlst nichts mehr, alles ist grau und taub.

 

Freudlosigkeit

Freudlosigkeit wird als eines der Hauptsymptome der Depression beschrieben. Wenn Du die „negativen“ Gefühle unterdrückst, unterdrückst Du automatisch auch Freude.

 

Erschöpfung

Das Unterdrücken der Gefühle und Emotionen kostet enorme Mengen an Energie, ein weiteres Symptom der Depression und des Burnouts, grenzenlose Erschöpfung.

 

Gedankenkreisen

Gedankenkreisen wird oft als Symptom der Depression beschrieben.

Dein Verstand erzählt Dir eine Geschichte darüber, was Dir geschehen ist, wer was mit Dir gemacht hat, dass Du ein Opfer bist und alles vollkommen hoffnungslos ist. Diese Geschichte erzählst Du Dir wieder und wieder und wieder. Du hast Deine Gefühle mit dieser Geschichte verknüpft, die Du Dir wieder und wieder erzählst.

Wenn Du Dir die Geschichte immer wieder erzählst, wie hoffnungslos alles ist, hältst Du an dem Gefühl der Hoffnungslosigkeit fest, gleichzeitig willst Du die Hoffnungslosigkeit aber nicht fühlen und unterdrückst sie deswegen. Je öfter Du Dir die Geschichte erzählst, desto mehr unterdrückst Du das Gefühl der Hoffnungslosigkeit.

So entsteht der negative Gedankenstrudel, der in eine Depression münden kann.

Gefühle – egal welche – sind nur schmerzhaft, wenn wir sie mit einer Geschichte verbinden. Wenn wir die Gefühle einfach fließen lassen können, bleibt keine negative Stimmung bei uns.

 

Wenn Du vollkommen die Verbindung zu Dir selbst verlierst

Durch das Unterdrücken der Gefühle verlierst Du die Verbindung zu Dir selbst. Du existierst noch, aber Du lebst nicht mehr.

 

Nicht jeder, der Gefühle unterdrückt, bekommt eine Depression

Wenn aber die Decke, die über die unterdrückten Gefühle gelegt wird, zu dick wird, kann eine Depression die Folge sein.

Was hat Dich emotional dermaßen überwältigt, dass Du es unterdrückst?

Wenn Du depressiv bist – horche tief in Dich hinein, ob das auf Dich zutreffen könnte.

Auch Du kannst wieder lernen mit Deinen unterdrückten Gefühlen umzugehen.

Buche jetzt mein Klarheitsgespräch, wenn Du den tiefen Willen hast, Deine unterdrückten Gefühle wieder zu befreien.

 

Was ist der Benefit, wenn Du Dich von unterdrückten Gefühlen befreist?

  • Das was Du fühlst, kannst Du heilen
  • Du lernst mit Deinen Gefühlen auf eine gesunde Weise umzugehen
  • Du kommst wieder in Verbindung mit Dir selbst und dem Leben
  • Dein Leben bekommt mehr Tiefe
  • Du brauchst Deine Vermeidungsstrategien nicht mehr
  • Du fühlst wieder Freude, Liebe, Glückseligkeit, Dankbarkeit, Zufriedenheit
  • Die Energie, die Du gebraucht hast, um die Gefühle zu unterdrücken, steht Dir jetzt wieder zur Verfügung
  • Beschwerden, die mit unterdrückten Gefühlen in Zusammenhang standen, können verschwinden
  • Das Gedankenkreisen vermindert sich, wird langsamer oder kann aufhören
  • Du kommst wieder vom Kopf in Dein Herz
  • Du wirst nicht mehr so leicht oder oft getriggert
  • Du kannst Frieden mit der Vergangenheit schließen
  • Du kannst Dein inneres Kind heilen

 

Emotional Release

Emotional-Release-Therapie zur Befreiung unterdrückter Gefühle

Um an tiefere Gefühle und Emotionen, emotionale Verletzungen und negative Überzeugungen zu kommen, wirst Du möglicherweise Unterstützung benötigen.

Ich lade Dich ein, eine Emotional-Release-Sitzung bei mir zu buchen, wenn Du tiefer gehen willst.

Wenn Du tiefe emotionale Verletzungen oder Traumata erfahren hast, empfehle ich Dir, Dich begleiten zu lassen.

Ich verbinde das Befreien der unterdrückten Gefühle und Emotionen immer mit innerer Kind Arbeit, denn es sind die Gefühle Deines inneren Kindes, die Du fühlst bzw. noch unterdrückst.

Wenn Du den tiefen Willen hast, dich von Deinen unterdrückten, lange aufgestauten Gefühlen zu befreien, bist Du herzlich eingeladen mit mir gemeinsam auf die Reise zu gehen. Du brauchst Mut. Mut, Dir die emotionalen Verletzungen Deines inneren Kindes anzusehen. In tiefen, kraftvollen inneren Reisen, fängst Du langsam an – in einem geschützten Rahmen und in Deinem ganz eigenen Tempo – die lang unterdrückten Gefühle aus Deinem Körper rauszulassen und zu lösen.

Dein Körper macht das in seiner ganz eigenen Geschwindigkeit und Tiefe. Dein Körper weiß genau, was er in der konkreten Sitzung rauslassen kann und was noch nicht. So ist immer sichergestellt, dass es für Dich nicht zu überwältigend wird. Dies ist Dein eigener eingebauter Schutzmechanismus.

Du lernst den gesunden Umgang mit Deinen Gefühlen.

Bei der Emotional-Release-Therapie lernst Du, die Geschichte von der Emotion zu trennen und die Emotionen als das wahrzunehmen und zu fühlen was sie sind: Energy in motion. Energie in Bewegung. Eine Körpersensation, die durch unseren Körper fliest. Nicht mehr und nicht weniger.

Die im Gewebe gespeicherten Traumata, alten emotionalen Verletzungen werden mittels kraftvollen, tiefen inneren Reisen, innerer Kind Arbeit, Veränderungen von Überzeugungen, Vergebung und gegebenenfalls körpertherapeutischen Interventionen befreit und es kann Frieden mit dem Erlebten geschlossen werden. Weitere Informationen findest Du hier.

Bei der Emotional-Release-Therapie handelt es sich nicht um eine Gesprächstherapie. Wenn Du Deine unterdrückten Gefühle und Emotionen befreien willst, begleite ich Dich mittels kraftvollen, tiefen inneren Reisen in Dein tiefstes Inneres.

Bist Du bereit Deine unterdrückten Gefühle zu befreien?

Dann buche jetzt gleich Dein Klarheitsgespräch!

 

Stefanie Heinlein
Stefanie Heinlein

Stefanie Heinlein ist Expertin für Narzissmus, Heilpraktikerin & Mentorin. Ihre Mission: Emotional Release & die Arbeit mit dem Unterbewusstsein. Sie unterstützt Menschen sich von den Fesseln ihrer emotionalen Verletzungen und Traumata, und der damit zusammenhängenden unterdrückten Emotionen und Muster, zu befreien, unabhängig von der Ursache. Ihr besonderes Herzensthema und Spezialisierung ist die Unterstützung von Frauen bei der Befreiung von ihrem narzisstischen Trauma, damit sie wieder mit Selbstliebe, Selbstwert und Selbstvertrauen ein selbstbestimmtes Leben führen können.

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